Mietrecht- Immobilienrecht – Nässe und Schimmel in und an der Immobilie

In unserem miet- und baurechtlichen Dezernat laufen immer wieder Fälle auf, in denen es um die Frage der Verursachung von Feuchtigkeit und Schimmel in und am Haus geht. Für Mieter und Eigenheimbesitzer ein Übel, welches nicht nur optische Beeinträchtigungen, sondern regelmäßig Gestank und sogar gesundheitsgefährliche Schimmelerreger nach sich ziehen kann. Für vermietende Hauseigentümer ein nicht minder großes Übel, da doch regelmässig enorme Mietverluste und Wertbeeinträchtigungen die Folge sind.

Und dann müssen sich die Hausbesitzer oder Mieter auch noch häufig – aber vielfach unberechtigterweise – nachsagen lassen, nicht richtig zu heizen und zu lüften.

Allerdings zeigen unsere Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten, daß nicht selten erhebliche bauseitige Mängel als Ursache für Schimmel und Nässe am Haus festgestellt werden. Lassen sich undichte Dächer noch recht leicht identifizieren, wird der Aufwand entsprechend größer, beispielsweise das Mauerwerk selbst auf fehlende oder fehlerhafte vertikale und horizontale Wassersperren zu untersuchen. Regelmässig geschieht das durch Hinzuziehung eines Sachverständigen, der mittels intensiven Technikeinsatzes Fehler aufspürt.

Unsere Expertise lehrt, daß zeit- und kostenintensive gerichtliche Auseinandersetzungen teilweise über Jahre hinweg vermieden werden, wenn sich die Parteien auf ein vom Sachverständigen zu erstellendes Schiedsgutachten verständigen lassen. Hier insbesondere setzen wir bei Mandatierung in solchen Fällen einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Regelmässig nicht zielführend ist es, den Gegner blind zu attackieren, solange die vernünftige Klärung der Streitfragen über ein außergerichliches Schiedsgutachten in kurzer Zeit erreichbar scheint.

Will aber der Gegner partout die Vorteile einer außergerichtlichen Lösung nicht erkennen, so sezten wir die berechtigten Ansprüche unserer Mandanten gerichtlich, dann mit aller Konsequenz durch: