Neue Düsseldorfer Tabelle ab Januar 2018

Heute meldeten die Nachrichtenagenturen, daß Trennungskinder ab Januar 2018 mehr Unterhalt bekommen werden, denn die sog. Düsseldorfer Tabelle, die seit Jahren regelmäßig vom Oberlandesgericht Düsseldorf erstellt und von allen deutschen Familiengerichten zur Berechnung des Kindesunterhalts für Trennungskinder herangezogen wird, erfährt erstmals seit zwei Jahren eine Anhebung der monatlichen Unterhaltssätze.

So steigt der Mindestunterhalt für ein Kind bis sechs Jahren von bislang 342 Euro auf 348 Euro, für Kinder bis zum 12. Lebensjahr von 393 Euro auf 399 Euro und für Kinder bis zum 18. Lebensjahr auf 467 Euro statt bisher 460 Euro.

Allerdings wird es dennoch nicht für alle Kinder mehr Unterhalt geben, denn gleichzeitig hat das Oberlandesgericht Düsseldorf für die ab 2018 geltende Düsseldorfer Tabelle nun nach 10 Jahren die aus unserer Sicht dringend notwendig gewordene Anpassung des sog. Bedarfskontrollbetrags vorgenommen. Dieser soll gewährleisten, daß eine einigermaßen gerechte Verteilung des Einkommens zwischen Unterhaltsverpflichteten und Unterhaltsberechtigten erfolgt. Bislang bleiben dem Unterhaltsverpflichteten etwa im Falle, daß er Mindestunterhalt leisten muß, nach Abzug aller anzuerkennenden Verbindlichkeiten und des Kindesunterhalts monatlich 1.180 Euro, ab Januar wird dieser Bedarfskontrollbetrag auf 1.300 Euro angehoben. Außerdem wird die erste Einkommensgruppe, nach der lediglich Mindestunterhalt zu zahlen ist, auf monatliche bereinigte Nettoeinkünfte bis 1.900 Euro statt bislang 1.500 Euro ausgeweitet. Das bedeutet in Fällen, in denen bislang Mindestunterhalt gezahlt wird, und in denen nach Zahlung des Kindesunterhalts ab Januar 2018 dem Unterhaltsverpflichteten keine 1.300 Euro mehr verbleiben, daß eine sog. Mangelfallberechnung durchgeführt werden muß. Das Kind würde dann weniger als den in der Tabelle ausgewiesenen Mindestunterhalt erhalten, dem Barunterhalt zahlenden Elternteil würde mehr verbleiben.

Wir empfehlen allen Beteiligten – sowohl den Unterhaltsberechtigten als auch Unterhaltsverpflichteten – sich rechtzeitig anwaltlichen Rat einzuholen, damit im Januar 2018 die dann geltenden neuen Verhältnisse und ihre Auswirkungen nicht zu bösen Überraschungen führen. Wie immer stehen wir Ihnen dazu kompetent und zielführend zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin in allen Fragen des Familienrechts: RAin Katja Sprute

Düsseldorfer Tabelle 2011 – Teilweise höherer Selbstbehalt

Rechtsanwältin Katja Sprute informiert:

Seit Jahresbeginn gilt die neue Düsseldorfer Tabelle. Diese hat keine Gesetzeskraft, sondern gibt den Gerichten lediglich Richtwerte zur Berechnung der Unterhaltsansprüche.

Im letzten Jahr sind die Beträge zugunsten der Unterhaltsberechtigten deutlich hochgesetzt worden, hingegen jetzt der notwendige Selbstbehalt für Erwerbstätige von 900,00 € auf 950,00 € erhöht wurde sowie eine Anpassung der jeweiligen Bedarfskontrollbeträge um jeweils 50,00 € nach oben erfolgte.

Für die Klärung Ihrer unterhaltsrechtlichen Fragen steht Rechtsanwältin Katja Sprute nach Terminsvereinbarung zur Verfügung.

Trennung, Scheidung und was noch?

Rechtsanwältin Katja SpruteMit einer Trennung sind weitreichende Änderungen der gesamten Lebenssituation verbunden:

Was ist mit den gemeinsamen Kindern? Wer kann in der bislang genutzten Ehewohnung bleiben? Was ist mit dem Hausrat? Wie wird fortan das Leben der nun Getrennten finanziert? Das Leben in zwei getrennten Haushalten ist teurer als in einem. In welcher Höhe bestehen also Unterhaltsansprüche und -pflichten? Was geschieht mit dem gemeinsamen Eigentum der Eheleute? Was passiert mit gemeinsamen Schulden? Bestehen Zugewinnausgleichsansprüche, weil einer der Partner während der Ehe sein eigenes Vermögen in einem größeren Umfang vermehren konnte als der andere? Die Regelung dieser Fragen wird umso schwieriger, je zerstrittener die Parteien sind.

Rechtzeitige anwaltliche Beratung spart Nerven und Geld!

Spätestens an dieser Stelle bereuen daher viele, daß sie den Schritt in die Ehe möglicherweise zu blauäugig gegangen sind und nicht damals schon ein mögliches Scheitern der Ehe in Betracht gezogen haben. Denn solange man sich noch gut versteht, bestehen beste Chancen, die Belange beider Parteien im Trennungsfall angemessen und gerecht zu regeln. Aber auch wenn die Ehe schon geschlossen ist oder die Trennung kurz bevorsteht oder gar erfolgt ist, lohnt es sich immer, und zwar zum einen um der Nerven willen, zum anderen aber insbesondere auch in finanzieller Hinsicht, sich um eine einvernehmliche Regelung zu bemühen. An dieser Stelle kommen wir mit unserer beruflichen Erfahrung ins Spiel: denn nur wer die rechtlichen Voraussetzungen und Fallstricke kennt, kann eine optimale rechtliche Regelung herbeiführen. Dabei sind wir stets bemüht, ihre rechtlichen Interessen einvernehmlich durchzusetzen. Müssen wir allerdings feststellen, daß Ihr früherer Partner vernünftigen Regelungen nicht zugänglich ist, können Sie sicher sein, daß wir Ihre Interessen dann mit der gleichen Sachlichkeit aber ebenso stringenter Konsequenz vor Gericht vertreten.

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Nehmen Sie also unser Fachwissen und unsere Erfahrung für alle Fragen im Zusammenhang mit

■ Trennung/ Scheidung
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in Anspruch. Eine Trennung bedeutet das Ende einer Lebensgemeinschaft, aber das Leben geht weiter. Wir helfen Ihnen, dies in rechtlicher Hinsicht so angenehm wie möglich zu gestalten.

Ihre Ansprechpartnerin:
Rechtsanwältin Katja Sprute
Durchwahl Sekretariat 05251 -1609326